Presse-Artikel: Comedy

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Ein rundum zauberhafter Abend

Kurzweiliges Trick-Programm mit Tiefgang – Dem Glauben Ausdruck verleihen

[Pressebild von „Comedy & Magic – in Albstadt] vollständigen Artikel runterladen

Ein verschwundenes Ei, rote Bälle, die sich wie durch Zauberhand vermehren, verknotete Tücher, die in einem Klingelbeutel ihre Reihenfolge ändern, verblüfften am Samstag das Publikum.

Die kleinen und großen Zuschauer staunten nicht schlecht über die Künste der christlichen Zauberkünstler, die im Spitalhof aufgetreten waren. Manchmal brauchen Zauberkünstler eine Assistentin. So ließ sich die kleine Pia nicht zwei Mal auf die Bühne bitten. Ausgestattet mit Zaubermantel und Zylinder assistierte sie dem Kinderzauberer Peter Schmidt. Mit dem Zauberstab in der Hand sowie dem einfachsten und zugleich stärksten Zauberwort „Bitte“ veränderten sie zusammen die Reihenfolge verknoteter Tücher. Obwohl die zahlreich erschienenen Kinder wie die Erwachsenen den christlichen Zauberkünstlern genau auf die Finger schauten, verschwanden dennoch Eier, Bälle oder Knoten und tauchten wieder auf.
Durch den abwechslungsreichen, kurzweiligen und im doppelten Sinn zauberhaften Varietéabend führte Conferencier Benjamin Stoll. „Kinder sind das kritischste Publikum“, sagte der künstlerische Leiter der Gemeinschaft christlicher Zauberkünstler. „Sie lassen sich nichts vormachen.“ Der ausgebildete Schauspieler und seine Zauberkollegen sind bekennende Christen, die ihren Glauben mit der Freude an der Zauberkunst verbinden wollen. „Zaubern und angrenzende Kleinkunstsparten wie Comedy sind für uns kreative und visuelle Methoden, um Mitmenschen die Bibel und ihre wichtigen Aussagen über die Beziehung zwischen Mensch und Gott näher zu bringen. Das nennen wir ‚Gospelmagic‘.“
Eine im positiven Sinn magische Wirkung übte Peter Hensel mit seiner Vorführung auf das Publikum aus. Er verknotete ein Seil, zerschnitt es in mehrere Teile, um am Ende wieder ein ganzes zu haben. Seine auserwählte Assistentin Susanne hatte beim Becherspiel ein wachsames Auge. Dennoch lagen plötzlich Äpfel statt der drei Kugeln unter den Gefäßen. „Wir arbeiten mit optischen und psychologischen Täuschungen“, sagte der Künstler Hensel. „Aber lassen Sie sich nicht so leicht täuschen.“ Nicht wirklich wurde der Bauch der jungen Christiane Schmid, die in einer Kiste stand, vom Künstler Alexander Schwarz nach außen geschoben. „Wir arbeiten mit Alltagsgegenständen, wollen Fragen stellen und Anregungen geben“, ergänzte Stoll. „Jeder Künstler präsentiert dabei seine Zauberkunst in seinem individuellen Stil. Er wird seine ganz persönliche, zu ihm und seinem Publikum passende Art finden, die christliche Botschaft mit der Kunst zu verbinden.“

(Zollern-Alb-Kurier, 03.11.06)